StartseiteCDU VorstandCDU FraktionZieleTermine / AktuellesGemeindepolitikBildergalarieArchivImpressum

Allgemein:

Startseite

CDU in Fürth ist "Stark, Rau und Knapp"

CDU Gemeindeverband: Neuwahlen bringen nur geringe Verschiebungen / Berichte des Vorsitzenden und aus der Fraktion

Die CDU in Fürth ist und bleibt stabil. Das geht zum einen aus den Rechenschaftsberichten des Gemeindeverbandsvorsitzenden Klaus Stark, des Fraktionsvorsitzenden in der Gemeindevertretung Gottfried Reinhard, von Bürgermeister Volker Oehlenschläger und vom hohen Gast der Gemeindeverbandsversammlung, dem Versammlungs- und Wahlleiter, dem Ersten Kreisbeigeordneten Thomas Metz hervor. Auch bei den Vorstandswahlen gab es kaum Verschiebungen. Klaus Stark wollte seine Erstwahl vom vergangenen Jahr bestätigt haben, um mit dem restlichen Vorstand im Turnus gleichzuziehen.  Ansonsten spielte der Vorausblick auf die Kommunalwahl eine große Rolle bei allen Redebeiträgen. Die CDU hat in der Fürther Gemeindevertretung die absolute Mehrheit, hob Fraktionssprecher Gottfried Reinhard hervor. Bürgermeister Volker Oehlenschläger erinnerte daran, dass Fürth bei allen vier Wahlen im „Superwahljahr“ prozentual die zweitmeisten Stimmen für die CDU im Kreisgebiet beigetragen habe. Nur das traditionell noch „schwärzere“ Abtsteinach war in diesem Ranking besser.

Dank an Rainer Gemmel

Reinhard bedankte sich insbesondere bei Rainer Gemmel für dessen Bereitschaft, die Nachfolge für den verstorbenen Rainer Stephan im Amt des Gemeindevertretervorsitzenden zu übernehmen: „Er macht seine Sache sehr gut“, war immer wieder aus der Versammlung zu hören.  In diesem Zusammenhang ging Reinhard auch kritisch mit den politischen Mitbewerbern um. Er erwähnte die Zusammenhänge, die zur Niederlegung eines Ausschussvorsitzes seitens der Freien Wähler geführt haben. Dieser Akt fiel mit dem gerade vollzogenen Amtsantritt von Bürgermeister Oehlenschläger und vom Vorsitzenden Gemmel zusammen. Die Ursache dafür liege aber länger zurück.  Des Weiteren bedauerte Reinhard die Art und Weise des jüngst von der SPD eingebrachten Antrages auf Schaffung von Jugendräumen, „ohne konkretes Konzept oder einer Vorstellung der Kosten“. Die Gemeindevertretung wird sich in der nächsten Sitzung mit der Bildung einer Jugendkommission beschäftigen.  Die angespannte Haushaltslage, die Auftragserteilung der Machbarkeitsstudie zur Umfahrung von Rimbach und Fürth, die heftig geführte Diskussion zur Scheppelbebauung und der jetzt eingebrachte Haushalt mit einem Fehlbedarf von 2,9 Millionen Euro waren weitere Punkte in dem Jahresbericht von Gottfried Reinhard über die Arbeit in der Fraktion und in der Gemeindevertretung. Bezüglich der anstehenden Kommunalwahlen in 2011 wies er darauf hin, dass die CDU in der Fraktion und im Gemeindevorstand vor einem personellen Umbruch steht: „Mir ist davor nicht bange, aber ich bitte schon jetzt um Unterstützung aus der Partei.“  Neben den Wahlkämpfen und den guten Wahlergebnissen im abgelaufenen Jahr berichtete Vorsitzender Klaus Stark vom gelungenen Marktplatzfest der CDU zugunsten eines krebskranken Kindes. Er erwähnte auch die jüngste Ortsbegehung in der Müller-Guttenbrunn-Schule und am Martinsheim, dem ehemaligen Schwesternheim auf dem Scheppel.

Der Gemeindeverband Fürth: CDU ehrt Elisabeth Schmitt und Heinz Winter / Treue und Verbundenheit gewürdigt

Erster Kreisbeigeordneter lobt den neuen Bürgermeister von Fürth

Oehlenschläger hat sich schnell Achtung erworben

Es ist heute keine Selbstverständlichkeit mehr, sich für eine politische Richtung einzusetzen, sich zu einer Partei zu bekennen. Umso dankbarer war Erster Kreisbeigeordneter Thomas Metz bei der Ehrung im Fürther CDU-Gemeindeverband für langjährige Mitglieder. Elisabeth Schmitt und Heinz Winter bringen es auf 40 Jahre Mitgliedschaft in der CDU. Metz: „Das ist eine gewaltige Dimension, ich bin gerade mal 41 Jahre alt“, so alt im übrigen wie Bürgermeister Volker Oehlenschläger.  Elisabeth Schmitt war die erste Gemeindevertreterin von Fürth, wie sie mit einem Schmunzeln verriet. Auch diese Tatsache ist denkwürdig, wie die Versammlungsteilnehmer bestätigten. Thomas Metz steckte die Nadeln an und überreichte die von der Bundesvorsitzenden Angela Merkel, vom Landesvorsitzenden Dr. Roland Koch und vom Kreisvorsitzenden Dr. Michael Meister unterzeichneten Urkunden für „40 Jahre Mitgliedschaft, für Treue und Verbundenheit zur CDU“.  Überhaupt war die Veranstaltung nach den Neuwahlen und den Berichten von Dankesworten geprägt. Die CDU in Fürth beging einen „kleinen Neujahrsempfang“ für ihre Mitglieder.  Der Dank Oehlenschlägers an Metz galt dessen Unterstützung für den neuen Bürgermeister. Metz ist als Sozialdezernent verantwortlich für die Bemühungen des Kreises, als Optionskommune Langzeitarbeitslose zu betreuen, zu qualifizieren und zu vermitteln. Er gab zu verstehen, dass diese Bemühungen nur mit den Kommunen gemeinsam Erfolg versprechen. Die Bilanz sehe gut aus. Die Zahl der Empfänger nach dem Sozialgesetzbuch II sei kreisweit spürbar verringert worden. Oehlenschläger berichtete zuvor von einer Zahl an Arbeitslosen in Fürth von aktuell 264, was im Vergleich zu den Vorjahren gering sei.  Trotz der angespannten Haushaltlagen bei den Kommunen und im Kreis berichteten beide von den Investitionen, die dazu beitragen sollen, der Bevölkerung mehr Lebensqualität zu schenken und die heimische Wirtschaft zu stützen. Für die Kreisseite gilt das vor allem für die erheblichen Investitionen in die 74 Schulstandorte in Höhe von 250 Millionen Euro, wie Metz sagte.  Oehlenschläger berichtete für Fürth von der Umsetzung der Konjunkturprogramme, der Neugestaltung der Steinbachwiesen, vom Neubau des Feuerwehrhauses in Krumbach und von der grundhaften Erneuerung der Kriemhildenstraße. Metz bestätigte schließlich, dass sich der Rathauschef schnell den Respekt und die Achtung seiner Bürgermeisterkollegen im Kreis erworben habe, und bestätigte das bereits mehrfach im Kreistag ausgesprochene Lob für seinen Vorgänger Gottfried Schneider. Der hat als Vorsitzender im Haupt- und Finanzausschuss und als Fraktionssprecher der CDU im Kreistag die Haushaltberatungen so gründlich vorbereitet, geführt, und die anderen Fraktionen einbezogen, dass das Werk Seite für Seite durchkämmt werden und am Ende noch fünf Millionen Euro eingespart werden konnten

Vorstand und langjährige Mitglieder der Fürther CDU im Blickpunkt: Thomas Metz (rechts) zeichnete Elisabeth Schmitt und Heinz Winter für 40-jährige Mitgliedschaft bei der CDU aus. Klaus Stark (sitzend Mitte) wurde als Vorsitzender bestätigt. Bild: Kopetzky