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Kandidatenliste 2011

Kommunalwahl 2011 Fürther Christdemokraten

Bild: Kopetzky

Kommunalwahl: Fürther Christdemokraten

Kontinuität ist ein hohes Gut: Viel getan – viel zu tun

Die Fürther CDU fühlt sich gut aufgestellt. Sie hat bei der Kommunalwahl am
27. März 2011 eine hohe Position zu verteidigen. Für die beiden letzten Legislaturperioden errang sie jeweils die absolute Mehrheit der 31 zu vergebenden Sitze in der Gemeindevertretung.
Spitzenkandidat und Gemeindevertretervorsitzender Rainer Gemmel, Bernd Schmitt, Haushaltssprecher und Mitglied des Wahlkampfteams, sowie Friedel Rau, stellvertretender Gemeindeverbandsvorsitzender, präsentierten in Anwesenheit „ihrer“ Bürgermeister Gottfried Schneider und Volker Oehlenschläger Themen- schwerpunkte und Werte der CDU Fürth.
Zunächst verwies Rainer Gemmel auf das Kandidatenteam, als „echten Querschnitt der Fürther Gesellschaft“, mit allen Alters- und Berufsgruppen und den Ortsteilen. Die CDU hätte ihre Kandidatenliste beliebig auf 50 ausweiten können.
„Die Mischung macht’s“, sagt Rainer Gemmel dazu und meint damit die Mischung aus bewährten Kräften und neuen Kandidaten mit „frischen Ideen“. Kontinuität ist so ein Gut, das die Fürther CDU vertritt: „Man muss auch wissen, was Jahre zuvor gelaufen ist, wie und aus welchen Gründen die Entscheidungen gefallen sind.“ Bernd Schmitt zieht dazu das Beispiel der mühseligen Verhandlungen mit der Deutschen Bahn heran, die über Jahre laufen.
Ein Argument für die Volks- und Bürgernähe der Fürther CDU-Kandidaten lautet demnach: „Es sind keine Politiker, die über Vereine und Menschen sprechen, sondern Bürger aus der Mitte der Gesellschaft, die in Vereinen aktiv sind und mit den Bürgern sprechen.“
Drei Themenschwerpunkte sind dann auch auf der Wahlbroschüre vermerkt: „Familienfreundliche Kommune“, „Arbeit & Moderne Infrastruktur“ sowie „Ehrenamt & Vereinsleben“. Zu allen Bereichen mit zahlreichen Unterpunkten sind unter dem Motto „Viel getan – viel zu tun“ zahlreiche Beispiele aufgeführt für das, was schon umgesetzt ist, und für das, was noch angegangen werden soll.
So berichtet Friedel Rau von einer Initiative, ein Seniorencafé einzurichten über die derzeitigen Aktivitäten hinaus, für Menschen ohne religiöse oder Vereinsbindung. An ein ähnliches Projekt ist auch für Jugendliche gedacht. Hier steht aber der ehrenamtliche Ansatz obenan. Für die CDU gilt ohnehin der Leitspruch: „Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, sind umfassend zu unterstützen und zu fördern.“
Für den Bereich der Vereinsförderung seien die Beispiele Stadion Fürth, Alte Schule als „Haus der Verein“, Neubau des Gerätehauses in Krumbach oder die Sanierung des Forsthauses Almen mit Einrichtung einer umweltpädagogischen Station genannt.
Die Fürther Christdemokraten könnten diese Aufzählung beliebig fortführen, ebenso wie sie den Ausbau der Steinbachwiesen als „Mehrgenerationenpark“, die Kinderbetreuung, den Bergtierpark und das Schwimmbad für weitere Standortmerkmale für Familienfreundlichkeit heranführen.
In den Bereich Arbeit und Infrastruktur fallen die Umsetzung des Gewerbegebietes Lörzenbach, die Moderne Breitbandversorgung, die in bisher benachteiligten Flecken schon umgesetzt ist, aber noch nicht überall, die Neugestaltung des Bahnhofs, die Belebung des Tagestourismus und die Förderung der Nutzung Erneuerbarer Energien. Hier steht natürlich die Realisierung der Ortsumfahrung als B 38 a auf der Agenda.
Zu dem Bereich der Infrastruktur zählen auch die Gemeindestraßen, die in Schuss gehalten werden müssen, „egal wie knapp die Kassen sind“, weiß sich Bernd Schmitt im Namen seiner Kollegen in der Pflicht. Und mit der Ausweisung von Gewerbegebieten sehen sie sich als Gemeinde in der Bringschuld für Investoren, „um Arbeitsplätze zu erhalten und wenn möglich neue zu schaffen“.
Abschließend sprechen sie die gute Atmosphäre an, die seit den 80er Jahren in der Fürther Gemeindevertretung herrscht und die „weiter herrschen“ möge. Auch die CDU-Mehrheitsfraktion hat ihren Beitrag dazu geleistet, wenn sie den Vorsitz von wichtigen Ausschüssen anderen Fraktionen überlassen hat, oder, so Schmitt, „vernünftige Anfragen oder Anträge anderer Fraktionen aufgegriffen hat“.
Sehr viele Dinge seien im Konsens entschieden worden. Kein Verständnis haben die CDU-Vertreter allerdings dafür, wenn die Mitbewerber im Wahlkampf Forderungen stellen oder Vorgänge kritisieren, „für die zum einen kein Geld da ist oder für die zum anderen die Gemeinde gar nicht zuständig ist“. Schmitt: „Das geschieht zum Teil wider besseren Wissens. Mehr denn je gilt der Satz: „Wer das will, muss auch sagen, wie es funktioniert.“

CDU in Fürth ist "Stark, Rau und Knapp"

CDU Gemeindeverband: Neuwahlen bringen nur geringe Verschiebungen / Berichte des Vorsitzenden und aus der Fraktion

Die CDU in Fürth ist und bleibt stabil. Das geht zum einen aus den Rechenschaftsberichten des Gemeindeverbandsvorsitzenden Klaus Stark, des Fraktionsvorsitzenden in der Gemeindevertretung Gottfried Reinhard, von Bürgermeister Volker Oehlenschläger und vom hohen Gast der Gemeindeverbandsversammlung, dem Versammlungs- und Wahlleiter, dem Ersten Kreisbeigeordneten Thomas Metz hervor. Auch bei den Vorstandswahlen gab es kaum Verschiebungen. Klaus Stark wollte seine Erstwahl vom vergangenen Jahr bestätigt haben, um mit dem restlichen Vorstand im Turnus gleichzuziehen.  Ansonsten spielte der Vorausblick auf die Kommunalwahl eine große Rolle bei allen Redebeiträgen. Die CDU hat in der Fürther Gemeindevertretung die absolute Mehrheit, hob Fraktionssprecher Gottfried Reinhard hervor. Bürgermeister Volker Oehlenschläger erinnerte daran, dass Fürth bei allen vier Wahlen im „Superwahljahr“ prozentual die zweitmeisten Stimmen für die CDU im Kreisgebiet beigetragen habe. Nur das traditionell noch „schwärzere“ Abtsteinach war in diesem Ranking besser.

Dank an Rainer Gemmel

Reinhard bedankte sich insbesondere bei Rainer Gemmel für dessen Bereitschaft, die Nachfolge für den verstorbenen Rainer Stephan im Amt des Gemeindevertretervorsitzenden zu übernehmen: „Er macht seine Sache sehr gut“, war immer wieder aus der Versammlung zu hören.  In diesem Zusammenhang ging Reinhard auch kritisch mit den politischen Mitbewerbern um. Er erwähnte die Zusammenhänge, die zur Niederlegung eines Ausschussvorsitzes seitens der Freien Wähler geführt haben. Dieser Akt fiel mit dem gerade vollzogenen Amtsantritt von Bürgermeister Oehlenschläger und vom Vorsitzenden Gemmel zusammen. Die Ursache dafür liege aber länger zurück.  Des Weiteren bedauerte Reinhard die Art und Weise des jüngst von der SPD eingebrachten Antrages auf Schaffung von Jugendräumen, „ohne konkretes Konzept oder einer Vorstellung der Kosten“. Die Gemeindevertretung wird sich in der nächsten Sitzung mit der Bildung einer Jugendkommission beschäftigen.  Die angespannte Haushaltslage, die Auftragserteilung der Machbarkeitsstudie zur Umfahrung von Rimbach und Fürth, die heftig geführte Diskussion zur Scheppelbebauung und der jetzt eingebrachte Haushalt mit einem Fehlbedarf von 2,9 Millionen Euro waren weitere Punkte in dem Jahresbericht von Gottfried Reinhard über die Arbeit in der Fraktion und in der Gemeindevertretung. Bezüglich der anstehenden Kommunalwahlen in 2011 wies er darauf hin, dass die CDU in der Fraktion und im Gemeindevorstand vor einem personellen Umbruch steht: „Mir ist davor nicht bange, aber ich bitte schon jetzt um Unterstützung aus der Partei.“  Neben den Wahlkämpfen und den guten Wahlergebnissen im abgelaufenen Jahr berichtete Vorsitzender Klaus Stark vom gelungenen Marktplatzfest der CDU zugunsten eines krebskranken Kindes. Er erwähnte auch die jüngste Ortsbegehung in der Müller-Guttenbrunn-Schule und am Martinsheim, dem ehemaligen Schwesternheim auf dem Scheppel.

Der Gemeindeverband Fürth: CDU ehrt Elisabeth Schmitt und Heinz Winter / Treue und Verbundenheit gewürdigt

Erster Kreisbeigeordneter lobt den neuen Bürgermeister von Fürth

Oehlenschläger hat sich schnell Achtung erworben

Es ist heute keine Selbstverständlichkeit mehr, sich für eine politische Richtung einzusetzen, sich zu einer Partei zu bekennen. Umso dankbarer war Erster Kreisbeigeordneter Thomas Metz bei der Ehrung im Fürther CDU-Gemeindeverband für langjährige Mitglieder. Elisabeth Schmitt und Heinz Winter bringen es auf 40 Jahre Mitgliedschaft in der CDU. Metz: „Das ist eine gewaltige Dimension, ich bin gerade mal 41 Jahre alt“, so alt im übrigen wie Bürgermeister Volker Oehlenschläger.  Elisabeth Schmitt war die erste Gemeindevertreterin von Fürth, wie sie mit einem Schmunzeln verriet. Auch diese Tatsache ist denkwürdig, wie die Versammlungsteilnehmer bestätigten. Thomas Metz steckte die Nadeln an und überreichte die von der Bundesvorsitzenden Angela Merkel, vom Landesvorsitzenden Dr. Roland Koch und vom Kreisvorsitzenden Dr. Michael Meister unterzeichneten Urkunden für „40 Jahre Mitgliedschaft, für Treue und Verbundenheit zur CDU“.  Überhaupt war die Veranstaltung nach den Neuwahlen und den Berichten von Dankesworten geprägt. Die CDU in Fürth beging einen „kleinen Neujahrsempfang“ für ihre Mitglieder.  Der Dank Oehlenschlägers an Metz galt dessen Unterstützung für den neuen Bürgermeister. Metz ist als Sozialdezernent verantwortlich für die Bemühungen des Kreises, als Optionskommune Langzeitarbeitslose zu betreuen, zu qualifizieren und zu vermitteln. Er gab zu verstehen, dass diese Bemühungen nur mit den Kommunen gemeinsam Erfolg versprechen. Die Bilanz sehe gut aus. Die Zahl der Empfänger nach dem Sozialgesetzbuch II sei kreisweit spürbar verringert worden. Oehlenschläger berichtete zuvor von einer Zahl an Arbeitslosen in Fürth von aktuell 264, was im Vergleich zu den Vorjahren gering sei.  Trotz der angespannten Haushaltlagen bei den Kommunen und im Kreis berichteten beide von den Investitionen, die dazu beitragen sollen, der Bevölkerung mehr Lebensqualität zu schenken und die heimische Wirtschaft zu stützen. Für die Kreisseite gilt das vor allem für die erheblichen Investitionen in die 74 Schulstandorte in Höhe von 250 Millionen Euro, wie Metz sagte.  Oehlenschläger berichtete für Fürth von der Umsetzung der Konjunkturprogramme, der Neugestaltung der Steinbachwiesen, vom Neubau des Feuerwehrhauses in Krumbach und von der grundhaften Erneuerung der Kriemhildenstraße. Metz bestätigte schließlich, dass sich der Rathauschef schnell den Respekt und die Achtung seiner Bürgermeisterkollegen im Kreis erworben habe, und bestätigte das bereits mehrfach im Kreistag ausgesprochene Lob für seinen Vorgänger Gottfried Schneider. Der hat als Vorsitzender im Haupt- und Finanzausschuss und als Fraktionssprecher der CDU im Kreistag die Haushaltberatungen so gründlich vorbereitet, geführt, und die anderen Fraktionen einbezogen, dass das Werk Seite für Seite durchkämmt werden und am Ende noch fünf Millionen Euro eingespart werden konnten

Vorstand und langjährige Mitglieder der Fürther CDU im Blickpunkt: Thomas Metz (rechts) zeichnete Elisabeth Schmitt und Heinz Winter für 40-jährige Mitgliedschaft bei der CDU aus. Klaus Stark (sitzend Mitte) wurde als Vorsitzender bestätigt. Bild: Kopetzky

Landrat Matthias Wilkes am 14. Mai zu Besuch bei der CDU Fürth.
Zu einem Ortstermin hatte der CDU-Gemeindeverband Fürth Landrat Mathias Wilkes eingeladen, um über die geplanten Baumassnahmen an der Heinrich-Böll-Schule zu informieren. Stellvertretender Vorsitzender Hermann Peter Arnold konnte dort neben Landrat Wilkes auch den Schulleiter Wolfgang Pieper, Bürgermeister Oehlenschläger sowie Bürgermeister im Ruhestand Gottfried Schneider neben weiteren Interessierten begrüßen.
Landrat Wilkes rühmte die HBS als eine regional profilierte Schule mit einem weiten Einzugsgebiet.
Um im Wettbewerb gerüstet zu sein, werden derzeit die naturwissenschaftlichen Räume saniert, zudem wird die Aussattung modernisiert. Die Einweihung des Zukunftslabors ist für den 16. Juni vorgesehen.
Landrat Wilkes stellte anschließend die Pläne vor, mit denen die Einrichtung einer Mensa und zudem ein Foyer an der Turnhalle verwirklicht werden soll.
In dem zum Schulensemble gehörenden Gymnastiksaal soll die neue Mensa errichtet werden. Die hierbei entfallende Fläche soll zusammen mit dem Foyer als Anbau an der Turnhalle verwirklicht werden. Schulleiter Wolfgang Pieper begrüßte diese Planung, weil dadurch die Mensa dem Schulbereich näher zugeordnet sein wird.
So nebenbei kündigte Landrat Wilkes auch an, dass der Planungsauftrag an den ebenfalls anwesenden Fürther Architekten Kurt Gehbauer vergeben werde.
Mit der Fertigstellung der Maßnahmen wird zum Schuljahreswechsel 2010 gerechnet.
Im Anschluss an diesen Außentermin fand eine Informationsveranstaltung mit Landrat Wilkes im Gasthaus -Grüner Baum- statt.
Hier nahm er Stellung zu seiner Arbeit in den vergangenen Jahren mit den Schwerpunkten im Bereich Schulen, der Behebung des Investitionsstaus sowie der Verwirklichung von Neubauten, der Wirtschafts- und Tourismusförderung. Besonderes Interesse fanden seine Erläuterungen zum „Bergsträsser Modell“, einem Weg, der dem Kreis als Schulträger die Möglichkeit bietet, die Arbeitsvergaben bei Schulneubau/–sanierung in einem rechtlichen einwandfreien Verfahren so zu steuern, dass in der Region ansässige Unternehmen beauftragt werden können.
Hierdurch sorgen die Arbeitsvergaben auf Kreisebene für Beschäftigung bei den mittelständigen Unternehmen und Handwerkern der Region.

CDU-Jahresabschlussfest

Der Vorstand lädt sie zum Jahresabschluss
zu unserem traditionellen Familienabend recht herzlich ein.
Wir wollen am Sonntag, 27. Dezember 2009
Treffpunkt: 15:00 Uhr, Katholische Kirche
zunächst eine kleine Wanderung unternehmen.
Ziel soll diesmal der Scheppel sein, um uns die dortige Bebauung am ehemaligen Martinsheim anzusehen und dann weiter zum Rückhaltebecken in Steinbach.
Die Mitglieder, die nicht an der Wanderung teilnehmen, sind ab 17:00 Uhr in der Gaststätte „Zum Grünen Baum“ zum gemütlichen Beisammensein herzlich willkommen.

Allen Mitgliedern wünsche ich ein friedvolles gnadenreiches Weihnachtsfest und Erfolg und Gesundheit für das Neue Jahr 2010.

Dr. Meister zu Besuch beim Sommerfest der CDU

Europawahl am 07. Juni 2009

Zum 7. Mal findet am 7.7.2009 die Wahl zum Europäischen Parlament statt.
Bürgerinnen und Bürger aus 27 EU-Mitgliedstaaten nehmen an der Europawahl teil. Das sind rund 375 Millionen wahlberechtigte EU-Bürgerinnen und Bürger, die in einer allgemeinen, freien, direkten und geheimen Wahl eine parlamentarische Vertretung wählen. Damit verkörpert das alle 5 Jahre gewählte Europäische Parlament die zweitgrößte Demokratie der Welt. Der Europawahl kommt somit eine entscheidende Bedeutung zu:
Nur mit einer starken CDU und einer starken CDU-Europagruppe werden Hessens Interessen in Europa auch in Zukunft kraftvoll vertreten.
"Weil sich europäische Entscheidungen ganz konkret auf unser Leben hier in Hessen und an der Bergstraße auswirken, braucht Hessen eine eigene Stimme in Europa", so Klaus Stark, Vorsitzender der CDU Fürth.
Nur wer CDU wählt, gibt Hessen eine eigene Stimme in Europa."
Machen Sie von Ihrem Wahlrecht Gebrauch! Das Europäische Parlament ist Ihre Vertretung in Europa und das einzige direkt gewählte Organ der Europäischen Union. Seine Abgeordneten entscheiden über wichtige Fragen der Politik – auch in Bereichen, die Sie persönlich betreffen -
Die CDU Fürth lädt alle Bürgerinnen und Bürger
sehr herzlich ein am 27. 05. 2009 um 20:00 Uhr im Gasthaus „Weschnitztal" zu einer Veranstaltung mit dem CDU-Kandidat Michael Gahler,
der über das Thema: „Bestimmen Sie den Kurs in Europa mit!" referieren wird.

Klaus STARK neuer Vorsitzender der CDU Fürth

Die Mitgliederversammlung wählte am 23.1.09 Klaus Stark zum neuen Vorsitzenden. Niklas Geißler, Friedel Rau und André Unger wurden als Beisitzer gewählt.

Der neugewählte Landtagsabgeordnete Peter Stephan (MdL) konnte Alois Schneider zur 60-jährigen Mitgliedschaft gratulieren. Mit August Wolbert und Josef Unger wurden zwei weitere Mitglieder für 50-jährige Zugehörigkeit zur CDU geehrt. Der bisherige Vorsitzende Richard Lannert blickt auf
25 Jahre in der CDU Fürth zurück

CDU Fürth am 1. April 2009 in Hessischen Landtag

Rund 40 Mitglieder und Freunde der CDU Fürth folgten der Einladung des Abgeordneten Peter Stephan am Mittwoch 1. April 2009 in den Hessischen Landtag nach Wiesbaden. Organisator Hermann Peter Arnold war sichtlich erfreut über die gute Resonanz; unter den Teilnehmern konnte er auch den früheren Bürgermeister Gottfried Schneider und den amtierenden Bürgermeister Volker Oehlenschläger begrüßen.

Bei strahlendem Sonnenschein wurde die Reisegruppe in Wiesbaden
vom Besuchsdienst des Landtages und von Peter Stephan in Empfang genommen. Nach der üblichen Sicherheitsüberprüfung durften wir uns in den Besucherbereich über dem Plenarsaal begeben.

Kaum hatte die Fürther Delegation den Raum betreten, da erschallte eine Sirene und eine freundlich Damenstimme forderte alle Anwesenden auf, wegen eines technischen Defekts das Gebäude zu verlassen.

Ist das ein Aprilscherz??, fragten wir uns.

Wir folgten der Aufforderung und standen die kommenden zwanzig Minuten zusammen mit den Parlamentariern und den Ministern zusammen im sicheren Innenhof des Landtags. Kein Wunder, dass sich auf diesem Wege das ein oder andere Gespräch mit den Abgeordneten ergab.

Der Sicherheitsdienst konnte die Ursache recht schnell beheben.
In der folgenden Nachmittagsdebatte konnten die Fürther zunächst über die Thematik Arbeitsagenturen und Optionskommunen zuhören.
In der zweiten Stunde stand Peter Stephan seinen Besuchern bei Kaffee und Kuchen zu einer Fragerunde zur Verfügung, bis er selbst als energiepolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag einen Antrag zur „alternativen Energiegewinnung“ darzustellen hatte. Aufmerksamkeit erregte er, als er in seiner Argumentation erwähnte, dass die Gemeindevertretung von Fürth im Odenwald in den Tagen zuvor einen Beschluss gefasst hatte, eine Energie-Kommission zu gründen.
Findig wie die Fürther nun mal sind, hatten sie einen Weg gefunden, die Debatte nochmals zu besuchen. Der Besucherandrang war an diesem Tag etwas geringer als sonst, so dass die gesamte Gruppe auch in der zweiten Stunde im Plenum zuhören konnte.
Zum Abschluss am Landtagtag wurde noch ein Gruppenbild mit dem Abgeordneten am neuen Besuchereingang gemacht.

Im Anschluss fuhr die Gruppe weiter zum neuen Weinkeller des Staatsweinguts im Steinberg nahe des Klosters Eberbach oberhalb von Eltville im Rheingau. Hier wurde die Reisegruppe von zwei Gästeführern über die Entstehung und den Ausbau des Hessischen Staatsweinguts informiert.

Das Kloster geht auf die Gründung durch Bernhard von Clairvaux im Jahr 1136 zurück. Schon damals hat an die Bedeutung des Steinbergs als Weinberg erkannt und diesen mit einer rund 3000 Meter langen Bruchsteinmauer umgeben.

Neben diesem legendären Weinberg hat das Hessische Staatsweingut von 2006 – 2008 seine neue Betriebsstätte errichtet.

Für das Gebäude, welches mit einer Breite von 64 Metern und einer Länge von 84 Meter, bei einer Tiefe von 14 Metern auf 3 Etagen komplett unter der Erde liegt, wurde die stolze Summe von rund 16 Mio. € investiert. Oberhalb des Gebäudes ist nun wieder ein Schau-Weinberg zu sehen. Das Projekt war anfangs politisch sehr umstritten, seit der Inbetriebnahme im vergangenen Jahr ist aber keine Kritik mehr zu vernehmen. Offensichtlich haben die nunmehr geltenden betriebwirtschaftlich günstigen Bedingungen die Kritiker verstummen lassen.
Die Führung im Weinkeller wurde mit exzellenten Proben Rheingauer Weins angereichert. Zu Beginn wurde gleich ein Spätburgunder aus der weltbekannten Lage Aßmannshäuser Hölle gereicht. Auf dem weiteren Weg schlossen sich zwei Proben von Rheingauer Rieslingen an.
Nach der Führung nutzten die Teilnehmer noch die Gelegenheit, im Probenraum des Weinkellers mit einem Glas Wein Abschied vom Rheingau zu nehmen, bis der Bus die Reisegruppe in die Abenddämmerung hinein nach Fürth zurückbrachte

CDU Vorstand hat sich verjüngt.

Der Vorstand des CDU-Gemeindeverband Fürth kam in der vergangenen Woche zur ersten Sitzung zusammen. Neben den drei neuen Beisitzern konnte der neu gewählte Vorsitzende Klaus Stark auch die übrigen Mitglieder des Vorstandes willkommen heißen. Mit André Unger als jüngstes Mitglied kamen auch Niklas Geissler und Friedel Rau neu in den Vorstand, so dass sich der Vorstand erheblich verjüngt hat.

Klaus Stark löste Richard Lannert im Amt des Vorsitzenden ab. Er bedankte sich bei diesem sehr herzlich für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr im Vorstand. Lannert habe sich im zurückliegenden Jahr mit großem Engagement bei der Bürgermeisterwahl sowie der Landtagswahl im Januar 2009 hervorgetan.

Im weiteren Verlauf der Sitzung wurde die Aufgabenverteilung festgelegt.
In den kommenden Monaten ist eine Veranstaltung geplant, die thematisch zur anstehenden Wahl zum Europaparlament steht. Darüber hinaus bleibt Themen wie Energie und Umwelt im Focus der Fürther Christdemokraten.

Während des Wahlkampfs zur Bürgermeisterwahl zeigte eine erhebliche Anzahl von Mitbürgern ihre Sympathie zur CDU. Diese Personen, darunter vor allem junge Menschen, gilt es zukünftig in das örtliche Parteigeschehen einzubinden.

Damit die Geselligkeit auch nicht zu kurz kommt, wird die CDU Fürth wieder ein Sommerfest auf dem Marktplatz durchführen. Die Resonanz auf die Veranstaltung im vergangenen Jahr war überwältigend und soll daher beibehalten werden.

Landtagswahl 2009

Mitgliederversammlung

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Parteifreunde

zur Mitgliederversammlung des CDU Gemeindeverbandes Fürth lade ich ein für
Freitag, 23.01.2009 um 20 Uhr
in das Gasthaus "Zum Weschnitztal", Erbacher Str. 28, Fürth.

Tagesordnung:

1. Eröffnung und Begrüßung
2. Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung und der Tagesordnung
3. Bericht des Vorsitzenden
4. Bericht des Fraktionsvorsitzenden
5. Bericht des Schatzmeisters
6. Aussprache über die Berichte
7. Bericht der Kassenprüfer
8. Entlastung des Vorstands
9. Ergänzungswahlen
a. Wahl des Vorsitzenden
b. Wahl von Beisitzern
10. Ehrungen
a. Jubilare
b. Bürgermeister a.D. Gottfried Schneider
11. Unser Landtagskandidat Peter Stephan hat das Wort
12. Verschiedenes

Wir würden uns freuen, wenn Sie recht zahlreich unsere Mitgliederversammlung besuchen würden.

Mit freundlichen Grüßen
Richard Lannert
Vors.



Sozialministerin Silke Lautenschläger

Hessische Sozialministerin Silke Lautenschläger zu Gast bei der CDU Fürth.
Am Dienstag 20.11.2007 war die hessische Sozialministerin Silke Lautenschläger auf Einladung der CDU Fürth zu Gast im Schützenhof. In einer eindrucksvollen Rede stellte Sie die verschiedenen Programme, Ansätze und Überlegungen der CDU Landesregierung zum Thema Kinder, Kinderförderung und Kinderbetreuung vor.

Nachstehend hierzu die Berichte aus der Lokalpresse:
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Odenwälder Zeitung:

Bei der CDU in Fürth: Ministerin Silke Lautenschläger erläuterte die Programme der Landesregierung
Verlässliche Bedingungen für Familien

Michael Kochendörfer

FÜRTH. 80 Prozent der Menschen wünschen sich nach wie vor Kinder, die Gründung einer Familie. Ihnen in diesem Wunsch Sicherheit zu geben, ist das Anliegen der CDU in Hessen. Das ist die Kernaussage bei einer Wahlkampfveranstaltung der CDU auf Einladung des Gemeindeverbandes Fürth. Um in einem Referat diese Linie zu skizzieren, wurde eigens die Staatsministerin aus dem Hessischen Sozialministerium, Silke Lautenschläger, in den "Schützenhof" geladen.

Die Veranstaltung war insbesondere von Erzieherinnen aus der Region, aus dem Weschnitztal und dem Odenwaldkreis, gut besucht. Zu den Rednern und zum Podium gehörten Ilona Dörr, die amtierende Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis Bergstraße Ost, ihr potenzieller Nachfolger Peter Stephan, seine Ersatzkandidatin Birgit Heitland und die amtierende Landtagsabgeordnete der CDU aus dem Odenwaldkreis Judith Lannert.

Die Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Mütter und Väter wurden bereits aufgebaut und werden weiter verfestigt, wie den Worten der Staatsministerin zu entnehmen war. Ein wichtiger Bestandteil darin ist die Erziehung und Bildung der Kinder in Einrichtungen, oder, wie gewünscht, zu Hause bei Mutter und Vater. Die Stichworte, die Programme der CDU-Landesregierung dazu heißen "BAMBINI" und "KNIRPS". Das erstere Programm sollte den kostenfreien Besuch im dritten Kindergartenjahr ermöglichen und wurde mittlerweile von der überwiegend großen Mehrheit der Kommunen in Hessen in Anspruch genommen.

"KNIRPS" ist die Abkürzung für die Formel: "Kleinkindern Nachhaltig Intensiv Rechtzeitig Plätze Schaffen". Der Haushaltsansatz sei in Hessen dazu auf 90 Millionen Euro verdoppelt worden. Damit werde die Betreuungsquote von 11,54 Prozent in Hessen, womit man im Bundesvergleich mit den westlichen Flächenländern heute schon an der Spitze liegt, in nur 16 Monaten auf 20 Prozent katapultiert", lautet eine der Kernaussage im Wahlkampf der CDU.

Dabei soll die Art der Nutzung dieser Unterstützungen von Bund (Elterngeld) und Land nach der klaren Aussage der CDU den Familien völlig freigestellt bleiben. Lautenschläger: "Wir müssen weg kommen von Pauschalurteilen und Grundsatzdiskussionen." Die eine Familie benötigt Betreuung für ihre Kinder im Ganztagsbereich, andere Mütter entscheiden sich dafür, drei oder vier Jahre zu Hause zu bleiben, ihre Kinder ganz in den eigenen Fokus zu stellen."

Das Ganze basiert auf dem Bildungs- und Erziehungsplan. In einer Probephase mit Einrichtungen, Verbänden und Fachgruppen spricht Lautenschläger von bemerkenswerten Erfolgen. Kernpunkt hierbei ist, dass die Übergänge zwischen den einzelnen Einrichtungen erleichtert werden. Das sei in Tandemmodellen zwischen Krippenplätzen und Kindergärten und zwischen Kindergärten und Grundschulen erprobt worden. Lautenschläger: "Es stellte sich als praktikabel heraus."

Als Beispiel nannte die Ministerin zum einen die Sprach- und Leseförderung, wenn Zweitklässler ihren früheren Kollegen im Kindergarten vorgelesen haben. Ein anderes erfolgreiches Projekt war mit dem Titel "Faustlos" umschrieben. Fünf verschiedene Träger von Einrichtungen beteiligten sich daran. Und ihre Kinder waren allesamt mit den Regeln für ein gedeihliches Zusammenleben und Lernen in den Schulen vertraut, bevor sie überhaupt in die Bildungseinrichtung wechselten.

In ihrer viel beachteten Rede in Fürth, mit weiteren Beispielen für Fördern und Fordern in den Bildungseinrichtungen, auch und gerade in den Hauptschulen, fasste Ministerin Silke Lautenschläger zusammen, dass es darum geht, den Kindern in Hessen, die Möglichkeit zu geben, im Wettbewerb mit den anderen Kindern in der Bundesrepublik und darüber hinaus zu bestehen. Dazu gehört das G8-Programm ebenso wie die zentrale Abiturprüfung: "Das ist nicht nur Aufgabe der Politik oder der Arbeitgeber. Dafür lohnt es sich für uns alle, weiter zu streiten."

Starkenburger Echo:

Netz für junge Familien
LandespolitikSozialministerin Silke Lautenschläger (CDU)
sprich in Fürth unter dem Motto "Bekenntnis zur Zukunft"


Von Doris Strohmenger

Fürth. Stolz verwies die hessische Sozialministerin Silke Lautenschläger (CDU) bei einer Veranstaltung in Fürth auf die Erfolge der Landesregierung in Wiesbaden. Die Zahl der Betreuungsangebote wächst stetig - im Vergleich zu den achtziger Jahren sind in dieser Hinsicht wahrhaftig blühende Landschaften entstanden. Erklärtes Ziel sei es, eine Versorgungsquote von zwanzig Prozent für unter Dreijährige noch im kommenden Jahr zu erreichen.

Mehr Sicherheit für junge Familien durch ein vielfältiges Betreuungsnetz, stärkere finanzielle Förderung und mehr Investitionen in die Bildung bezeichnete Lautenschläger als Eckpfeiler einer zukunftsfähigen Familienpolitik.

Siebzig Zuhörer folgten am Dienstagabend den Ausführungen Lautenschlägers bei dieser Veranstaltung der CDU Fürth im Gasthaus "Zum Schützenhof". Da sich die Ministerin um eine halbe Stunde verspätete, nutzten Landtagskandidat Peter Stephan und die CDU-Landtagsabgeordnete aus dem Odenwaldkreis, Judith Lannert, die Möglichkeit sich vorzustellen und eigene Schwerpunkte zu erläutern.

Leicht außer Atem und nach kurzer Begrüßungsrunde kam Lautenschläger schnell zu des Pudels Kern: "Achtzig Prozent der jüngeren Menschen wünschen sich eine eigene Familie und orientieren sich dabei an ihren Eltern. Trotzdem wird der Kinderwunsch nur selten Wirklichkeit." Neben sicheren Arbeitsplätzen könnten flexible und vielfältige Betreuungsangebot Sicherheit für die Familienplanung bieten. "Wir wollen niemand vorschreiben, wie er leben soll, aber einen verlässlichen Rahmen bieten", sagte die Ministerin. Wichtig sei auch, dass sich Bewusstsein verändere, betonte sie. Belegbar seien 40 Prozent der Väter daran interessiert, sich stärker um ihren Nachwuchs zu kümmern. Die Furcht vor einem Karriereknick halte jedoch viele davon ab, sich den Erziehungsurlaub mit ihren Partnerinnen zu teilen.

Erklärtes Ziel sei es, dass alle Kinder den Kindergarten besuchen - zumal diese eine wünschenswerte Förderung für Kinder mit Migrationshintergrund (in Frankfurt immerhin 60 Prozent) bedeute. Ein konsequentes Konzept für Kinder von einem bis zehn Jahren biete der vom Sozialministerium erarbeitete Erziehungs- und Bildungsplan, die zurzeit - "ein steiniger Weg" - praktisch erprobt wird. Fest verankert sei darin die frühe Förderung und das Heranführen an Naturwissenschaft und die Sprachentwicklung bereits im vorschulischen Bereich. Bei teilnehmenden Einrichtungen seien bereits nach einem Jahr Praxis beachtliche Erfolge festgestellt worden. Besonders das Tandem - die Zusammenarbeit von Kindergärten und Grundschule - befruchte beide Institutionen und erleichtere den Kindern den Übergang. Zeitbudget und Fachkraftquote bedürften noch der Abstimmung.

"Auf dem Weg zu einer Ganztagsschule auf freiwilliger Basis" sei es wünschenswert, Sportvereine und andere Organisationen an die Schule zu holen. Die freie Jugendarbeit müsse allerdings gewahrt bleiben. In dem Bestreben an allen Grundschulen Ganztagsangebote zu verwirklichen "haben wir einen Riesenwandel vor uns", betonte Lautenschläger. Diese Ansätze dürften genauso wenig wie die G-8-Umstellung - "dabei knirscht es noch" - nicht gekippt werden, weil sonst Wettbewerbsnachteile für die Kinder entstünden. Einer Einheitsschule bis zur zehnten Klasse erteilte die Ministerin eine klare Absage, formulierte dagegen eine deutliche Ansage: "Wir brauchen unterschiedliche Schulformen, aber wir brauchen mehr kindgerechte Förderung an allen Schulen."

…zum Nachdenken (Starkenburger Echo):

Kommentar
Fakten schaffen

Von Doris Strohmenger

Öde und kahl war das Betreuungsangebot im Odenwald vor zwanzig Jahren; glücklich die Eltern, die einen Platz im Kindergarten für Kinder unter vier Jahren ergattern konnten. Fahrtstrecken von vierzig Kilometer - täglich - bis zur nächsten Kinderkrippe waren die Regel, nicht die Ausnahme.

Doch die Marktgesetze von Angebot und Nachfrage scheinen auch für den Bereich Familie zu gelten. Nachdem die statistischen Zahlen den stetigen Geburtenrückgang eindeutig belegten, dauerte es nicht lange, bis der demographische Wandel mit den damit einhergehenden dramatischen gesellschaftlichen Veränderungen breit diskutiert wurde.

Nun scheint kein Preis zu hoch, um diese Entwicklung zu stoppen. Die Befürchtung, dass die Deutschen aussterben, hat anscheinend mehr Überzeugungskraft als alle pädagogischen Theorien, die bereits seit den zwanziger Jahren eine Erziehung und Betreuung von Kindern unter Kindern noch vor dem Grundschulalter favorisieren; ganz zu schweigen von der Frauenbewegung, die eine funktionierende Kinderbetreuung als unverzichtbaren Schritt auf dem Weg zur Gleichberechtigung von Mann und Frau definierte.

Letztlich hat eine gut ausgebildete Frauengeneration Fakten geschaffen und - wohlüberlegt oder unter dem Zwang der Verhältnisse - auf Kinder unter den gegebenen Bedingungen verzichtet: würdige Nachfolgerinnen von Aristophanes Titelheldin Lysistrata. Dessen 411 vor Christus entstandenes Werk thematisiert den Kampf einiger Frauen gegen den zwanzig Jahre dauernden Peleponnesischen Krieg. Sie besetzen die Akropolis, Erfolg haben sie jedoch erst nach ihrer Verweigerung. Letztlich scheint diese Taktik wirksamer als Überzeugungsarbeit: Rein pragmatisch betrachtet ist das Ergebnis in beiden Fällen positiv.

…zum Nachdenken u. Schmunzeln (Odenwälder Zeitung)

Die Hessische Staatsministerin im Sozialministerium, Silke Lautenschläger, ist eine viel nachgefragte Frau.
Bedingt durch die bekannt schlechten Verkehrsverhältnisse im Weschnitztal und aufgrund weiterer Veranstaltungen
traf sie mit 40-minütiger Verspätung bei der CDU in Fürth ein.


Michael Kochendörfer

Für den CDU-Gemeindeverband begrüßte Hermann P. Arnold die zahlreichen Besucher, unter anderen Bürgermeister Gottfried Schneider und den Vorsitzenden der Gemeindevertretung, Rainer Stephan.

Die amtierende Landtagsabgeordnete der CDU für den Wahlkreis Bergstraße Ost, Ilona Dörr, ihr potenzieller Nachfolger Peter Stephan und die Landtagsabgeordnete aus dem Odenwaldkreis, Judith Lannert, wussten die Wartezeit mit ihren Ansprachen gut zu füllen.

Ilona Dörr freute sich zunächst über den guten Besuch der Menschen, "die unsere Kinder betreuen, auf das Leben vorbereiten". Der Wartezeit konnte sie auch etwas Gutes abgewinnen: "So kann die Ministerin aus eigenen Erfahrungen ihrem Kollegen Dr. Alois Rhiel über das Schrittfahren im Weschnitztal Bericht erstatten."

Judith Lannert nahm diesen Ball auf und verkündete, dass es sich gemeinsam lohnt, für die Ortsumfahrung in Fürth einzutreten.

Dazu bedarf es zunächst der Ortsumgehung Mörlenbach, wie der Landtagskandidat Peter Stephan nur zu gut weiß. Auch er stellte die Zusammenarbeit der Südhessen in Wiesbaden heraus und vor allem die Herausstellung der besonderen Merkmale der ganzen Region zwischen Heidelberg, Würzburg und Darmstadt.

Dr. Meister zu Besuch beim Sommerfest der CDU