Positive Bilanz
CDU Fürth stellt zum Wahlkampfauftakt ihre Kandidaten vor – Kompetenz bei Projektumsetzung
Fürth. „Gemeinsam wollen wir die Zukunft in Fürth politisch gestalten“. So lautet die Devise, die sich der Ortsverband der CDU auf die Fahne geschrieben hat. Am Donnerstag hatten die Christdemokraten zu einer Veranstaltung, in das Gasthaus „Zum Grünen Baum“ eingeladen. Rainer Gemmel und Bernd Schmitt eröffneten die Veranstaltung mit einer Vorstellung der Kandidatenliste. Die Union schickt am 27. März 31 Frauen und Männer ins Rennen. „In den Reihen der CDU in Fürth finden sich Menschen aus allen Bereichen der Gesellschaft, die genau wissen, worüber sie reden“, betonte Gemmel. Eine andere aktuelle Debatte fand ihren Weg auf die Tagesordnung: Dass es mit Blick auf die Frauenquote noch etwas zu tun gäbe, räumte Gemmel auf einen Zuruf hin augenzwinkernd ein.
Beide Redner zogen eine positive Bilanz über die politische Arbeit der CDU in der vergangenen Legislaturperiode. Die Union habe bei der Umsetzung von sozialen und wirtschaftlichen Schwerpunktthemen in den vergangenen Jahren viel Kompetenz bewiesen. So seien Betreuungsangebote für Kinder bedarfsgerecht erweitert worden. Bernd Schmitt nannte als ein Beispiel die jüngste Erweiterung der Öffnungszeiten im Regenbogenkindergarten. Gemmel erwähnte den Umbau der Steinbachwiesen zu einem Spielplatz mit Parkanlage. „Wir wollen in Zukunft alles daran setzen, um Fürth als potentiellen Wohnstandort für Familien attraktiv zu machen.“
Ein weiterer Baustein im System sei die Wirtschaftsförderung. Das Gewerbegebiet in Lörzenbach gehöre zu den Erfolgsmomenten. Fünfzig Prozent des Areals seien bereits an Unternehmen veräußert worden. Die Stärkung der lokalen Infrastruktur werde in künftigen Legislaturperioden ein essentielles Thema bleiben. Wichtig sei die Vereinsförderung als ein Teil des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens in der Gemeinde. Schmitt nannte die Unterstützung der Feuerwehren in Krumbach und Fürth bei ihren Bau- und Sanierungsprojekten. Ein weiterer Aspekt sei der Bildungsetat. Gemmel verwies auf die Kooperation mit dem Kreis Bergstraße bei der Umsetzung von Ganztagsförderung und energetischen Sanierungen an Schulen. „Viele dieser Projekte konnten wir, obwohl wir in der Gemeindevertretung die Mehrheit stellen, über die Fraktionsgrenzen hinweg anstoßen“, fasste Rainer Gemmel zusammen.
„Die Weichen, die auf Kreisebene gestellt werden, sind in hohem Maß mit entscheidend für die Lebensverhältnisse vor Ort“, sagte der Spitzenkandidat der Kreis-CDU Thomas Metz.
Als entscheidende Faktoren seiner politischen Tätigkeit sieht er die Stärkung von sozialer Gerechtigkeit und die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit.
Als Erfolg bezeichnete er die Institutionalisierung der Schuldnerberatungen seit 2008, die erst durch eine Umschichtung im Haushalt möglich geworden sei, und die Senkung der Zahl der Langzeitarbeitslosen um bis zu fünfzig Prozent im Kreis. Das alles sei nur durch eine enge und pragmatische Kooperation zwischen dem Kreis und seinen Kommunen möglich gewesen.
Sicherlich, darin stimmten Metz und seine Vorredner überein, bleibe in Zukunft noch viel zu tun. Ein wichtiges Ziel sei die Senkung der Verschuldung im Kreis. „Aber das sind Schwierigkeiten, mit denen sich alle Landkreise, egal ob sie SPD oder CDU regiert sind, konfrontiert sehen“, so Metz.
„Im direkten Vergleich schneiden wir jedoch sehr gut ab, und wir sind auf einem richtigen Weg“. Ob der Bürger das genauso sieht, wird die Kommunal- und Kreiswahlen am 27. März zeigen.

